Kosten fürs Kind teilen – gemeinsame Ausgabenliste für getrennte Eltern
Wechselplan ist eine gemeinsame Kostenliste für getrennte Eltern: Beide tragen Ausgaben fürs Kind an einem Ort ein, wählen pro Ausgabe „teilen" oder „nur zur Info", hängen Belege an und sehen jederzeit einen automatisch berechneten Saldo, wer wem aktuell wie viel schuldet. Wiederkehrende Kosten wie ein Vereinsbeitrag lassen sich einmal als Serie anlegen und werden danach automatisch fortgeschrieben, statt jeden Monat erneut eingetragen zu werden.

Die gemeinsame Kostenübersicht mit Saldo.
Warum getrennte Eltern das brauchen
Geld ist nach einer Trennung eines der häufigsten Streitthemen zwischen Eltern – und bei Kinderkosten kommt oft eine zusätzliche Unsicherheit dazu: Wer hat was schon bezahlt, wer schuldet gerade wem etwas, und wo ist eigentlich der Beleg für die neue Winterjacke? Ohne ein gemeinsames System landen diese Informationen verstreut in Erinnerungen, einzelnen Nachrichten und Papierbelegen, die irgendwann verloren gehen. Wechselplan nimmt genau diese Unsicherheit heraus, indem beide Eltern dieselbe, jederzeit einsehbare Kostenliste vor sich haben – ohne dass jemand nachfragen oder etwas aus dem Gedächtnis rekonstruieren muss.
Wie funktioniert die gemeinsame Kostenliste?
Wechselplan erfasst jede Ausgabe fürs Kind mit Betrag, Kategorie, Datum und optionaler Notiz – und einer zentralen Entscheidung: Soll diese Ausgabe geteilt oder nur zur Information hinterlegt werden? Geteilte Ausgaben fließen automatisch in den gemeinsamen Saldo ein, der jederzeit zeigt, wer wem aktuell wie viel schuldet, ohne dass jemand manuell nachrechnen muss. Der andere Elternteil sieht neue geteilte Ausgaben in seiner eigenen Ansicht und kann sie bestätigen oder bei Unklarheiten nachfragen – die Kostenliste ist also kein einseitiges Protokoll, sondern für beide gleichermaßen sichtbar und nachvollziehbar. Ein erfasster Ausgleich (etwa eine tatsächlich erfolgte Zahlung) setzt den Saldo zurück, sodass die Liste den echten Stand widerspiegelt.
Praktisch für den Alltag: Die 50/50-Teilung funktioniert bereits, solange der andere Elternteil noch kein eigenes Konto hat – die Anteile werden automatisch nachgezogen, sobald er später beitritt. Nur eine individuell abweichende Prozent-Teilung (etwa 60/40) braucht zwei registrierte Eltern.
Kostenaufteilung nach eigenen Kategorien
Wechselplan schreibt keine feste Liste von Kategorien vor – Kleidung, Hobbys, Klassenfahrten, Arztkosten oder Vereinsbeiträge lassen sich frei benennen, so wie sie in eurem Alltag tatsächlich vorkommen. Jede Ausgabe bekommt neben Betrag und Kategorie auch eine optionale Notiz, mit der sich kurz festhalten lässt, worum es ging – praktisch, wenn eine Rückfrage erst Wochen später kommt und sich sonst niemand mehr an den genauen Anlass erinnert. Diese Flexibilität lässt bewusst offen, wie ihr die Kostenaufteilung zwischen euren Haushalten im Detail organisiert: Manche Eltern teilen grundsätzlich alles hälftig, andere legen vorab fest, welche Kategorien geteilt werden und welche jeder Haushalt selbst trägt. Wie ihr diese Vereinbarung trefft, ist eure private Absprache – Wechselplan bildet nur ab, was ihr festgelegt habt, und macht sie für beide jederzeit nachvollziehbar.
Wiederkehrende Ausgaben: Serien statt monatlichem Nachtragen
Wechselplan legt wiederkehrende Kosten wie Vereinsbeitrag, Musikschule oder Handyvertrag einmal als Serie an, statt sie jeden Monat neu einzutragen. Beim Anlegen wählst du Titel, Betrag, Kategorie und Startdatum sowie die Frequenz – wöchentlich, monatlich, vierteljährlich oder jährlich, auch in größeren Abständen wie „alle 2 Monate". Bereits fällige Einträge entstehen sofort beim Speichern, alle folgenden schreibt Wechselplan automatisch im Voraus fort, sodass niemand daran denken muss, den nächsten Beitrag manuell nachzutragen. Auch bei Serien lässt sich pro Serie festlegen, ob jeder erzeugte Eintrag geteilt oder nur zur Info erfasst wird; Titel, Betrag und ein Enddatum lassen sich später jederzeit anpassen, ohne bereits erzeugte Einträge zu verändern.

Eine wiederkehrende Ausgabe als Serie angelegt.
Belege sicher hinterlegen
Zu jeder Ausgabe lässt sich in Wechselplan ein Beleg – Rechnung oder Quittung – hochladen und der jeweiligen Ausgabe zuordnen, damit nicht nur der Betrag, sondern auch der Nachweis dafür an einem Ort liegt. Die hochgeladenen Dateien sind ausschließlich für eure Familie zugänglich und werden nicht öffentlich gespeichert.

Ein Beleg, direkt einer Ausgabe zugeordnet.
Export als CSV oder PDF
Die gesamte Kostenliste lässt sich in Wechselplan jederzeit als CSV-/Excel-Datei oder als PDF herunterladen – praktisch für die eigene Übersicht oder um den aktuellen Stand außerhalb der App weiterzugeben.
Kein Unterhaltsrechner
Wechselplan organisiert die praktische Kostenteilung zwischen zwei Haushalten – wer welche Ausgabe fürs Kind trägt und wie der Ausgleich läuft. Das ist etwas anderes als der gesetzliche Kindesunterhalt, dessen Höhe von der Betreuungssituation und den Einkommensverhältnissen im Einzelfall abhängt. Wie diese beiden Themen zusammenhängen und wo die praktische Kostenteilung endet, erklärt der Ratgeber-Artikel Kosten fürs Kind teilen: So organisieren getrennte Eltern das fair ausführlicher.
Entwickelt von getrennten Eltern
Wechselplan wurde von getrennten Eltern entwickelt, die genau dieses Kostenchaos aus eigener Erfahrung kannten – verstreute Belege, vergessene Rückzahlungen, Diskussionen ohne gemeinsame Grundlage. Mehr zur Entstehungsgeschichte gibt es auf der Seite Über uns .
Ab 4,49 € pro Elternteil und Monat*
Ein Abo pro Familie: 8,98 € / Monat. Monatlich kündbar.
Oder jährlich: 89,98 € / Jahr pro Familie – entspricht rund 7,50 € im Monat.
Vorher 14 Tage kostenlos testen – ohne Kreditkarte. Der Test endet automatisch, es entsteht kein kostenpflichtiges Abo ohne eure aktive Zustimmung.
* Der bestellende Elternteil zahlt den vollen Preis von 8,98 €/Monat (bzw. 89,98 €/Jahr). Der Wert von 4,49 € ergibt sich rechnerisch, wenn beide Eltern die Kosten privat untereinander teilen (8,98 € ÷ 2 Eltern). Ob und wie ihr die Kosten aufteilt, entscheidet ihr selbst.
ohne Kreditkarte, sofort alleine nutzbar – die 50/50-Teilung funktioniert bereits, bevor der andere Elternteil beitritt.
Häufige Fragen
Sind die erfassten Belege ein Nachweis für den Unterhalt?
Nein. Belege und Kostenübersicht in Wechselplan dienen der eigenen Organisation und dem Ausgleich zwischen den Eltern. Die Zuordnung in der App ist indikativ, kein gerichtsverwertbarer Nachweis und keine Unterhaltsberechnungsgrundlage. Bei Fragen zum Kindesunterhalt hilft ein Fachanwalt für Familienrecht.
Müssen alle Ausgaben 50/50 geteilt werden?
Nein. Wechselplan schreibt keine feste Aufteilung vor – bei jeder Ausgabe entscheidet ihr, ob sie geteilt oder nur zur Info erfasst wird. Die hälftige Teilung (50/50) ist voreingestellt und funktioniert bereits, solange nur ein Elternteil registriert ist; eine individuell abweichende Prozent-Teilung braucht zwei registrierte Eltern.
Wie funktionieren wiederkehrende Kosten wie ein Vereinsbeitrag?
Wiederkehrende Kosten legst du in Wechselplan einmal als Serie an – mit Betrag, Kategorie und Frequenz (wöchentlich, monatlich, vierteljährlich oder jährlich). Fällige Einträge entstehen automatisch und werden fortlaufend fortgeschrieben, sodass sie nicht jeden Monat neu eingetragen werden müssen.
Kann ich Kosten erfassen, bevor der andere Elternteil Wechselplan nutzt?
Ja. Ausgaben lassen sich von Anfang an eintragen und zur 50/50-Teilung markieren, auch wenn der andere Elternteil noch kein eigenes Konto hat. Die geteilten Anteile werden automatisch nachgezogen, sobald er später der Familie beitritt.
Was passiert mit den hochgeladenen Belegen?
Belege werden in Wechselplan direkt einer Ausgabe zugeordnet und sind ausschließlich für eure Familie zugänglich – sie werden nicht öffentlich gespeichert oder mit Dritten geteilt.
Ersetzt die Kostenliste eine Unterhaltsberechnung?
Nein. Die Kostenliste organisiert die praktische Aufteilung konkreter Ausgaben zwischen zwei Haushalten. Der gesetzliche Kindesunterhalt ist eine eigene rechtliche Frage, deren Höhe vom Einzelfall abhängt – dafür ist eine anwaltliche Beratung der richtige Weg.
Betreuung und Übergaben plant ihr im gemeinsamen Umgangskalender .